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Am Samstag, den 06.10.2018, konnten die Gettorf Seahawks zuhause in der 2. Pokalrunde gegen die Dümptener Füchse in letzter Sekunde der regulären Spielzeit mit 6:5 dominieren.

Bekannt aus dem Ligabetrieb, wussten die Seahawks, dass die Füchse nicht nur Füchse heißen, sondern ihren Namen alle Ehre machen. In der 2. Bundesliga konnte in der vorherigen Saison das auswärtige Hinspiel souverän mit 9:5 gewonnen werden. Umso enttäuschender war daher die 3:6 Niederlage im Rückspiel vor heimischer Fangemeinde.

Vor Spielbeginn war den Gettorf Seahawks klar, es würde eine schwere Partie werden. Unsere Männer mussten auf die Stammspieler aus Tetenbüll verzichten. Diese haben ihre 1. Lizenz für Tetenbüll, die 2. Lizenz für Gettorf und hätten somit nur nach Zahlung einer „hohen“ Geldsumme am Pokal teilnehmen dürfen, weshalb sich die Gettorf Seahawks in Einvernehmen gegen die Teilnahme entschieden haben. So mussten Spieler ran, die sonst gar nicht gegen 2. Bundesligateams spielen oder nur sehr selten.

Das 1. Drittel begann für die Gettorf Seahawks nach nur 58. Sekunden direkt durch ein Tor von Lars Mahmens. Doch auch die Füchse kamen ins Spiel und bereits in der 4. Minute gelang es ihnen den Ausgleichstreffer zu erzielen. Folgend verlief das Spiel eher schlecht als recht. Erst in der 10. Minute wachten die Seahawks wieder auf und so gelang es Leon Werner durch Vorlage von Luca Vogel auf 2:1 zu erhöhen. Kurz danach konnte auch Yannik Sydow durch Vorlage von Luca Vogel dominieren. In der 16. Minute mussten die Füchse in Unterzahl kämpfen. Die Seahawks nutzten ihren Vorteil und so gelang es Luca Vogel durch Vorlage von Jonas Hansen auf 4:1 zu erhöhen. Kurz nach Ablauf der Strafzeit konnten die Füchse durch einen ersehnten Anschlusstreffer dominieren. In der 20. Minute kam es dann zu einer unschönen Szene, weshalb ein Fuchs 10. Minuten auf der Strafbank abzusitzen hatte, sowie Leon Werner 2. Minuten. Die beiden Mannschaften trennten sich mit 4:2 in die Pause.

Das zweite Drittel wurde leider durch sehr viele Zeitstrafen geprägt. Die Seahawks kamen nicht richtig ins Spiel und so wurde das Drittel für unsere Männer Torlos beendet. Erst in der 6. Minute wurde das Drittel durch ein Anschlusstreffer der Füchse eröffnet. Folgend mussten beide Teams im Unterzahlspiel kämpfen, welche beide Torlos überstanden. Nur wenige Zeit später, hatten die Seahawks erneutes Pech und mussten wieder in der Unterzahl kämpfen. Diese schwäche nutzten die Füchse und so gelang es ihnen den ersehnten Ausgleichstreffer zu erzielen. Kurz vor Ende mussten ebenfalls die Füchse erneut in der Unterzahl kämpfen, doch die Seahawks nutzten ihre Chance nicht. Somit ging es mit 4:4 in die Pause.

Das letzte Drittel schien bis zur 14. Minute sehr ausgeglichen zur verlaufen. Beide Teams hatten ihre Torchancen, nutzten diese jedoch nicht. Auch ein Unterzahlspiel in der 9. Minute konnten die Seahawks ohne Gegentor überstehen. Doch dann waren es die Füchse, die erstmals an diesem Nachmittag in Führung gingen. Doch nur 3. Minuten später konnte Luca Vogel durch Vorlage von Lars Mahmens erneut dominieren und ausgleichen. Folgend kam es erneut zu einer unschönen Szene. Die Schiedsrichter, die im übrigen sehr souverän gepfiffen haben, mussten erneut eine 10. minütige Strafe erteilen. Diese erneut ein Fuchsspieler abzusitzen hatte. Dieses führte zu einem großen Unverständnis der Fuchsspieler sowie am meisten, des Fuchs Coaches. Welcher nach Reklamation die Matchstrafe 2 erteilt bekam und die Halle verlassen musste. Nach dem alle Ungereimtheiten geklärt waren, gelang es dann Luca Vogel durch Vorlage von Jonas Hansen, 12. Sekunden vor Schluss, den ersehnten Siegestreffer zu erzielen.

Nach einer sehr spannenden und körperbetonten Partie gewinnen die Gettorf Seahawks knapp mit 6:5 gegen die Dümptener Füchse – (4:2;0:2;2:1) und ziehen somit in die 3. Pokalrunde ein.

Bereits nächstes Wochenende, am 13.10.2018, steht für die Gettorf Seahawks im Ligabetrieb das nächste Spiel auf dem Plan. Zuhause geht es erneut gegen die Dümptener Füchse ran.

Gettorf Seahawks:

[T] Kevin Müller, Sven Löffler, Maria Kapteina, Luca Vogel (3:2), Leon Werner (1:0), Tim Vogel, Lukas Schwaibold, Jonas Hansen (0:2), [C] Lars Mahmens (1:1), Yannik Sydow (1:0), Christoph Müller, Jacques Bewarder, [T] Owen Galloway Hoffman-Anderson